Montessori Kinderhaus 3 Linden

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"Gugloch zur Wilden Biene" - Ein Projekt zur Nachhaltigkeit und Biodiversität

Bienenmodell: Blutweiderich Sägehornbiene

Vor zwei Jahren haben die Kinder begonnen, im Außenspielbereich unserer Einrichtung einen Insektengarten anzulegen. Mit sehr großem Forscherdrang beobachten die Kinder die einfliegenden Insekten und alle krabbelnden Kleintiere in ihrem Insektengarten. Ein besonders großes Interesse haben die Kinder dabei für die unterschiedlichen Wildbienen entwickelt. Mittlerweile sind sie richtige Wildbienen-Profis. Nach und nach haben die Kinder auch den Insektengarten für deren Bedürfnisse angepasst. So steht mittlerweile ein großes Insektenhotel und eine Steinkräuterschnecke im Insektengarten. Auch spezielle Pflanzen haben sie angepflanzt wie z.B. den Blutweiderich oder den Rainfarn. An einer großen Infoholzwand können die Kinder anhand eines Kalenders verfolgen, welche Wildbienen gerade ausschlüpfen und im Garten aktiv sind. Die Begeisterung der Kinder ist so groß, dass viele auch in ihren Gärten zuhause eine Ecke für die Wildbienen eingeräumt haben. Ein Vater erzählte uns neulich begeistert, wie viel er durch seinen Sohn zum Thema Wildbienen dazugelernt hat. Auch im Dorf und in ihrer Gemeinde sind die Kinder mittlerweile aktiv. So haben sie z. B. am Straßenrand in Krauchenwies eine große Insektenwiese angelegt. Um auch andere Kinder für den Schutz der Wildbienen zu begeistern, haben die Kinder einen Wildbienen-Sachfilm gedreht. Dafür hat sich jedes Kind entweder mit einem speziellen Sachthema oder einer Wildbienenart näher beschäftigt und auch zuhause viel recherchiert. Danach haben die Kinder maßstabgetreu Wildbienen modelliert und ihnen auch ihr natürliches Aussehen gegeben und dazu die Material- und Farbkisten geplündert. Danach haben sie eigene kleine Sachgeschichten "geschrieben" und an einer selbst gebauten Trickfilmbühne ihre Szenen abgedreht. Eigene Geräusche entstehen lassen und die Vertonung standen am Ende der zweijährigen Filmproduktion. Obwohl die vielen Lockdowns wegen der Pandemie Unterbrechungen notwendig machten, blieben die Kinder stets am Ball. Zusammen mit dem Gmeiner-Verlag in Meßkirch dürfen sie auch ein eigenes Wildbienen-Sachbuch herausgeben. Dazu haben sie schon Bilder gemalt und die Bienenmodelle wurden abfotografiert. Zum Sachbuch gehören auch die Geschichten der Kinder zur jeweiligen Wildbienenart und kleine Trickfilme zu jeder einzelnen Biene. Diese können dann mithilfe von QR-Codes angeschaut werden. Aus den Bienenmodellen haben die Kinder für die Nachhaltigkeitstage des Landes Baden-Württemberg ein „Gugloch-Museum“ im Rathaus aufgebaut. Ein unerschöpfliches und nachhaltiges Lernen und Arbeiten für die Kinder!

Trickfilm: "Gugloch zur Wilden Biene"

Willst du mehr über die unterschiedlichen Wildbienenarten erfahren? Dann bist du hier genau richtig!
Die Kinder zeigen in ihrem Trickfilm, welche Futterpflanzen und Nistmöglichkeiten die unterschiedlichen Wildbienenarten in deinem Garten brauchen!

Link zum Trickfilm

QR-Code zum Trickfilm "Gugloch zur Wilden Biene"

Texte, Bilder und Trickfilme zum Buchprojekt "Guggloch zur Wilden Biene"

Februar

Die gehörnte Mauerbiene

Es ist Februar und dicke Schneeflocken fallen vom Himmel. In meinem Garten wachsen Krokusse und Schneeglöckchen. Weil es so kalt ist ziehe ich meine Jacke, meinen Schal, die Handschuhe und meine gefütterten Gummistiefel an. Jetzt baue ich eine große Steinmauer, da brauche ich viel Muskelkraft. Als ich fertig bin schlüpft schon die erste Gehörnte Mauerbiene. Mit ihrem weißen Bart sieht sie richtig lustig aus. Sofort baut sie ein Nest in einer Ritze der Steinmauer. Der Winterwind bläst und rüttelt dabei an den Steinen. Der Gehörnten Mauerbiene mit ihrem dichten Pelz macht das aber nichts aus. Als sie fertig ist, fliegt sie von Blüte zu Blüte und sammelt mit der Bauchbürste Pollen und trinkt den Nektar. Dann legt sie ihre Eier in den Nistplatz und gibt die Pollen dazu. Danach wird der Nistplatz verschlossen. Und schon fliegt sie wieder weiter.

März

Frühlingspelzbiene

Es ist März und noch richtig kalt. Da schlüpft die graubraune Frühlings Pelzbiene aus ihrem Nest. Sie fliegt von Blume zu Blume und dabei mag sie besonders die bunten Primeln. Mit der Beinbürste sammelt sie die Pollen und trinkt mit ihrem Saugrohr den Nektar. Die Frühlings-Pelzbiene saust superschnell um die Blumen herum. Und dabei fliegt sie immer in die gleiche Richtung im Kreis herum und dreht nicht einmal um. Ich komme mit meinem Freund um die Wildbiene zu beobachten. Aber sie ist einfach viel zu schnell. Da bauen wir gemeinsam einen Nistplatz mit Stöcken und Lehm. Und schon kommt sie, macht ein kleines Loch in die Lehmwand und kriecht hinein. Dabei können wir sie jetzt toll beobachten.

Sandbiene

Auch die Sandbiene schlüpft schon im März aus ihrem Nest. Sie hat einen ganz schwarzen Kopf und einen rostrot leuchtenden Pelz. Ich schiebe einen großen Schubkarren mit Sand in meinen Garten und baue eine große Sandgrube. Ich stelle auch ein Schild auf. Da steht: „Graben verboten“! Damit niemand die Nistplätze der Wildbiene mit der Schaufel umgräbt und sie so kaputt macht. Die erste Sandbiene fliegt schon zum Boden und gräbt ein Loch für die Eier. Das werden mal ihre Kinder. Viele Freunde der Sandbiene graben auch Löcher gleich daneben. So können sie sich gegenseitig beim Graben helfen und gemeinsam ihre Nester beschützen. Eine Sandbiene fliegt wieder los und holt Futter. Sie mag sehr gerne den Nektar der Glockenblumen. Die Pollen sammelt sie in einer Locke an den Beinen, wie mit einem Körbchen beim Einkaufen. Nach der vielen Arbeit setzt sie sich gerne auf einen Stein in die Sonne und lässt sich wärmen.

Fuchsrote Lockensandbiene

Im März schlüpfen schon die ersten Fuchsroten Lockensandbienen aus ihren Nestern. Sie haben einen ganz schwarzen Bauch und am Rücken einen fuchsroten Pelz. Weil der in der Sonne oft so schön leuchtet, sagen manche Menschen auch Goldbiene zu ihr. Gerade als ich in meinem Garten den Johannisbeerstrauch gieße, entdecke ich eine Fuchsrote Lockensandbiene und sehe sie von Blüte zu Blüte fliegen. Die Pollen sammelt sie dabei in einer Locke an den beiden Hinterbeinen. Mit meinem Fernglas kann ich genau beobachten, wie sie im lockeren Boden ein Nest gräbt. Damit jeder weiß, wo die Fuchsrote Lockensandbiene in meinem Garten wohnt, stelle ich ein Schild auf. Hier darf niemand graben und das Nest zerstören. Im Sommer hängen an meinem Johannisbeerstrauch viele leckere Beeren. Die esse ich sehr gerne und ich bin den Wildbienen dankbar, dass sie die Blüten bestäubt haben. Sonst könnte ich jetzt nämlich keine Beeren ernten.

Rostrote Mauerbiene

Die Rostrote Mauerbiene nistet sehr gerne in Totholz. Darum trage ich mit meinem Freund im März ein Totholz in meinen Garten. Wir legen es unter einen Hagebuttenstrauch. Vielleicht haben wir Glück und eine Wildbiene hat dort ihren Nistplatz gebaut. Also setzen wir uns mit unseren Ferngläsern daneben und warten. Als Naturforscher muss man oft sehr geduldig sein. Und tatsächlich haben wir Glück. Eine Rostrote Mauerbiene kommt aus dem Holz gekrochen und fliegt gleich zum Hagebuttenstrauch. Dort setzt sie sich direkt auf eine Blüte und drückt ihren Bauch darauf. So sammelt sie mit ihrer Bauchbürste die Pollen und bestäubt dabei die Blüten. Sie fliegt munter durch meinen Garten und als sie genug gesammelt hat, bringt sie die Pollen zu ihrem Ei ins Nest. Als die Hagebutten reif sind, können wir sie pflücken und in unsere Körbe tun. Wir legen sie in die Sonne zum Trocknen und schneiden sie dann ganz klein. Daraus kochen wir einen roten Hagebuttentee. Der schmeckt nicht nur lecker, sondern ist auch richtig gesund und macht, dass wir nicht so schnell krank werden.

Blauschwarze Holzbiene

In meinem Garten wächst das Geißblatt. Die Kapseln explodieren und schleudern den Samen ganz weit weg. Dort wächst dann ein neues Geißblatt. Die Blauschwarze Holzbiene kommt schon im März angeflogen. Sie hat einen ganz schwarzen Körper und schimmernde blaue Flügel. Ihr Brummen ist ganz laut, weil sie die größte Wildbiene bei uns ist. Sie kann uns Menschen auch als einzige Wildbiene stechen, weil sie einen starken Stachel hat. Zum Glück ist sie ganz friedlich und tut niemandem etwas. Jetzt fliegt sie von Blüte zu Blüte und sammelt mit ihren Beinbürsten die Pollen. Als Nisthilfe schleppe ich ihr ein großes Totholz in den Garten. Mein Freund hilft mir, weil es so schwer ist. Das Holz entdeckt die Blauschwarze Holzbiene sofort und sie bohrt gleich ein Loch hinein. Dann krabbelt sie in das Loch und legt Eier und Pollen hinein. Im Winter schlüpft sie in eine Mauerritze und schläft.

April

Dickkopf Schmalbiene

Im April schlüpft die Dickkopf Schmalbiene aus ihrem Nest. Sie hat fast keine Haare und einen viereckigen Kopf. Außerdem ist sie winzig klein. Zuerst fliegt sie etwas herum und setzt sich dann auf eine Sonnenblume. Wenn sie Hunger hat rollt sie ihr Saugrohr aus und trinkt den Nektar. Die Pollen sammelt sie dabei mit ihren Beinbürsten. Im lehmigen Boden baut sie ein Erdnest und legt ihre Eier hinein. Auch eine Freundin gräbt direkt nebenan ein Nest. Über die beiden Nester wird schnell ein großer Kamin aufgehäuft. Eine Dickkopf Schmalbiene fliegt weg und sammelt Futter. Die andere Wildbiene bewacht im Kamin die beiden Nester. Sie schaut sich immer um und wenn ein Feind kommt verschließt sie schnell mit dem Kopf den Kamin. Zuerst will eine Hornisse die Dickkopf Schmalbiene fressen, aber schnell duckt sie sich in den Kamin. Und auch eine Spinne hätte sie fast geschnappt. Zum Glück hat sie auch Punktaugen auf dem Kopf. Gut gemacht Wächterbiene.

Buckel Blutbiene

Im April blüht der Löwenzahn. Die Buckel Blutbiene kommt angeflogen. An ihrem roten Hinterleib ist sie gut zu erkennen. Sie fliegt herum und trinkt den Nektar und frisst viele Pollen. Aber sie sammelt keine Pollen und baut auch kein Nest, denn sie ist eine Kuckucksbiene. Zuerst versteckt sie sich hinter einem großen Stein. Dort wartet sie, bis eine Furchenbiene ihr Nest verlässt. Schnell kriecht sie in das fremde Nest und legt ihr Ei hinein. Dann verschwindet sie schnell wieder. Etwas später kommt die Furchenbiene und legt die Pollen ins Nest und verschließt es. Im Frühling schlüpfen aus den beiden Eiern der Furchenbiene und der Buckel Blutbiene die Larven. Die Larve der Buckel Blutbiene hat großen Hunger und frisst die andere Larve auf. Später verpuppt sie sich und so kommt es, dass aus dem Nest der Furchenbiene eine Buckel Blutbiene schlüpft und davonfliegt.

Mai

Mauer- Maskenbiene

Im Frühling säe ich eine bunte Insektenwiese in meinem Garten aus. Auch der Wiesenkerbel blüht auf meiner bunten Wiese. Ich schnuppere gerne an ihm, denn er riecht nach Karotten. Schon kommt die Mauer-Maskenbiene mit lautem Gebrumm heran. Sie heißt so, weil sie im Gesicht eine weiße oder gelbe Maske hat. Zuerst knabbert sie ein Loch in den dicken Stängel und legt ihre Eier hinein. Bevor sie das Futter sucht, drückt sie aus einer Drüse am Hinterleib Fäden heraus und spannt ein Netz vor das Nest. Jetzt kommt keine Kuckucksbiene hinein. Dann fliegt sie von Blüte zu Blüte und schaufelt sich mit dem Borstenkamm am Unterkiefer Pollen und Nektar in den Mund. Der landet dann in ihrem Kropf. Zurück am Nest würgt sie den ganzen Pollenbrei wieder heraus. Das ist später das Futter für die Larven. Jedes Ei bekommt ein eigenes Zimmer mit etwas Brei. Dann wird der Eingang gut verschlossen. Den Wiesenkerbel lasse ich den ganzen Winter in meinem Garten stehen. Dann schlüpfen im Mai wieder die nächsten Mauer Maskenbienen.

Rainfarn- Maskenbiene

Im Mai fängt in meinem Garten der Rainfarn an zu blühen. Jetzt schlüpft auch die Rainfarn-Maskenbiene aus ihrem Nest. Ihre Maske im Gesicht kann eine gelbe oder weiße Farbe haben. Außerdem hat sie fast keine Haare und sieht darum wie eine fliegende Ameise aus. Damit die Wildbienen bei mir einen Nistplatz finden, habe ich ein großes Bienenhotel gebaut und stelle es in meinem Garten auf. In meinem Bienenhotel gibt es Bambusstangen, Hölzer mit Löchern, Lehm und Ziegelsteine. Und schon kommt die Rainfarn Maskenbiene und fliegt zur ersten Blüte. Die Pollen schluckt sie und sammelt sie im Kropf. Das gibt einen schönen Babybrei für ihre Larven. Ich freue mich, dass sie sich gleich in meinem Bienenhotel einnistet. Als sie den Pollenbrei zum Ei gespuckt hat, macht sie gleich das Nest zu. Denn wenn den Eiern etwas passieren würde, wäre sie sicher sehr traurig.

Juni

Garten Wollbiene

Ich baue mit meiner Freundin eine große Steinmauer mitten in meinen Garten. Es ist Frühling und ein großer Wollzwist wächst zwischen den Steinen. Er hat ganz weiche silbrige Blätter. Das mag die Garten-Wollbiene, denn mit den wolligen Härchen auf den Blättern kann sie das Nest für ihre Eier ganz kuschelig machen. Im Juni schlüpft zuerst das Männchen aus. Es hat fünf Dornen am Hinterleib und vertreibt damit alle anderen Wildbienen. Als eine Buckel-Blutbiene zur Blüte fliegen will ist das Garten-Wollbienen-Männchen gleich da und schlägt sie weg. Dann fliegt es weiter seine Runde. Das Weibchen sammelt inzwischen Pollen mit ihrer Bauchbürste. Sie zupft auch Haare vom Wollzwist. Daraus macht sie ein kleines Knäul und klemmt es zwischen die Beine. Damit fliegt sie schnell zu einer Mauerritze und baut ein Nest. Dann legt sie ein Ei und die Pollen dazu und verschließt das Loch. Das macht sie ganz oft, bis viele Eierkammern hintereinander fertig sind.

Buckel Seidenbiene

Ich sammle Holz und baue daraus eine große Lehmwand. Das ist eine tolle Arbeit die mir viel Spaß macht.  Als im Juni die ersten Kamillenblüten in meinem Garten blühen, schlüpft die Buckel Seidenbiene aus ihrem Nistplatz. Ihr Vorderleib hat viele dicke braune Haare und einen kleinen Buckel. Ihr Hinterleib hat helle Streifen. Sofort fliegt sie zur ersten Blüte und trinkt mit ihrem Saugrohr den Nektar. Die Pollen sammelt sie mit ihren Beinbürsten. Dann fliegt sie zur Lehmwand und bohrt ein kleines Loch hinein. Ihr Nest ist etwas ganz besonderes, denn die Wände werden mit Seidenfäden beklebt und glitzernd wunderbar. Die Seidenfäden kann sie aus ihrem Popo drücken. Auch viele andere Buckel Seidenbiene fliegen zur Lehmwand und bauen ihr Nest hinein. Manchmal wohnen tausende so zusammen. Ich frage mich: „Wie findet da jede Wildbiene ihr richtiges Nest?“

Garten Blattschneiderbiene

Im Frühling habe ich viel Arbeit. Zusammen mit meinem Freund baue ich eine große Steinmauer in meinen Garten. Zwischen den Steinen wächst der Mauerpfeffer. Er braucht viel Wasser zum Wachsen, darum gieße ich ihn fleißig. Im Juni kommt die Garten-Blattschneiderbiene angeflogen. Sie sieht fast gleich aus wie eine Honigbiene. Wenn sie auf einer Blüte sitzt, zittert sie mit ihren Flügeln. Dadurch fliegen die Pollen an ihren Bauch und bleiben an der Bürste hängen. Wenn sie ein Ei legen will, schneidet sie mit ihren Zähnen einen Kreis aus einem Blatt. Dann rollt sie das Blatt ein und steckt Eier und Pollen hinein. Mit ihren Beinen trägt sie die Eierrolle weg. Das sieht fast aus, als würde sie auf einem Besenstil reiten. Schließlich versteckt sie die Rolle in einem Blumenkasten. Ihre Rollen steckt sie manchmal sogar in Gartenschläuche.  Dann fliegt sie einfach weiter und das Blatt wird braun. So sieht es aus wie ein kleines Stückchen Holz. Das ist eine super Tarnung!

Kurzfransige Scherenbiene

Die Kurzfransige Scherenbiene ist die kleinste Wildbiene bei uns im Garten. Wenn ich sie beobachten will, brauche ich eine große Lupe. Zum Nisten mag sie sehr gerne Totholz. Darum trage ich ein ganz großes Holzstück mit meinem Freund heran und lege es auf den Boden. Im Juni schlüft eine kleine Kurzfransige Scherenbiene aus ihrem Nest und sammelt mit der Bauchbürste viele Pollen von der Glockenblume. Diese bringt sie gleich wieder in ihren Nistplatz. Auch ein Männchen fliegt heran und trinkt den Nektar. Dabei wartet er auf ein Weibchen. Aber leider ist er dafür heute zu spät dran. Plötzlich wird er müde. Er schlüpft in eine Glockenblume und schläft ein. Morgen lässt er sich dann von den hellen Sonnenstrahlen wieder wecken.

Gewöhnliche Löcherbiene

In meinem Garten steht ein großer Apfelbaum. Im Winter stelle ich eine große Leiter an den Baum und säge mit der Motorsäge ein paar Äste ab. Diese lasse ich einfach in meinem Garten liegen und nach einiger Zeit werden sie richtig morsch. Viele Disteln wachsen neben den Ästen und fangen an zu blühen. Aber vorsichtig, die ist ganz stachelig. Im Juni fliegt die Gewöhnliche Löcherbiene zu meinem Apfelbaum und zu den Disteln. Sie setzt sich auf die Blüten und wippt mit ihrem Popo ganz schnell hoch und runter. Dabei bleiben die Pollen an ihrer Bauchbürste hängen. Sie trinkt auch Nektar mit ihrem Saugrohr. Dann fliegt sie wieder weiter zur nächsten Blüte. Wenn sie genug gesammelt hat bohrt sie im morschen Holz ein Loch für ihre Eier und legt die Pollen dazu. Weil die Gewöhnliche Löcherbiene gar nicht lange lebt, kann sie auch nur ganz wenige Eier legen. Das ist schade!

Juli

Heidefilz Biene

Es ist Juli und das Heidekraut blüht. Die Heidekraut Bunteule fliegt zur Pflanze, rollt ihren Rüssel aus und trinkt den Nektar. Dann fliegt sie weiter zur nächsten Blüte. Plötzlich kommt ein Gewitterwürmchen heran und krabbelt zur Blüte. Es will auch etwas abhaben. Dabei bestäubt es sogar die Blüten. Auch die Heide Filzbiene hat Hunger und frisst die Pollen von der Blüte. Auf ihrem Rücken sieht man ein kleines Kreuz. So kann ich sie gut erkennen. Die Heide Filzbiene sammelt aber keine Pollen, weil sie eine Kuckucksbiene ist. Sie legt ihre Eier in fremde Nester und verschwindet dann schnell wieder. Darum hat sie auch viel Zeit. Manchmal beißt sie sich einfach an einem Pflanzenstängel fest und fängt an zu schlafen. Ich helfe dem Gewitterwürmchen wieder auf den Boden zu kommen und schnell krabbelt es weiter. Auch die Heide Filzbiene ist wieder aufgewacht und fliegt weiter.

Blutweiderich Sägehornbiene

Zusammen mit all meinen Freunden baue ich in meinem Garten einen großen Teich. Das ist viel Arbeit und wir müssen ganz tief graben. Als er schließlich fertig ist, springen wir voller Freude hinein. Das macht Spaß. Es wird Nacht und alle schlafen. Am nächsten Tag beginnt der Blutweiderich zu wachsen. Im Juli fängt sieht man die ersten Blüten und schon fliegt eine Blutweiderich Sägehornbiene heran. Sie heißt so, weil sie am Kopf ein Horn hat. Die Biene ist sehr froh über den Blutweiderich, denn sie kann nichts anderes essen. Sofort steckt sie den Rüssel in die Blüte und trinkt Nektar. Mit den Beinen sammelt sie auch die Pollen. Dann fliegt sie weiter zu nächsten Blüte. Dort fallen ein paar Pollen von ihren Beinen herunter und die Blüte feiert Hochzeit. Dann kann aus ihr eine Frucht werden. Schließlich gräbt sich die Blutweiderich Sägehornbiene in den Sand und legt dort immer ein Ei und etwas Pollen hinein. Vorher hat sie schon etwas Wachs aus ihrem Hinterleib gedrückt und die Wände damit angemalt. So wird das Nest nicht nass. Auch die Raupe des Nachtpfauenauges freut sich über den Blutweiderich. Es frisst sehr gerne die Blätter davon.

August

Efeu Seidenbiene

Der Efeu wächst am Gartenzaun entlang. Spät im August fängt er an zu blühen. Ein Admiral Schmetterling flattert heran und holt sich den ersten Nektar. Auch die Efeu Seidenbiene ist sehr froh, dass sie endlich die Pollen mit ihren Beinbürsten sammeln kann. Denn sie mag nichts Anderes fressen und ihre Larven auch nicht. Dann sucht sie nach einem sandigen Nistplatz. Ohje, sie fängt an in unserem Sandkasten einen Nistplatz zu suchen. Dann würden wir aber beim Sandeln ihr Nest kaputt machen. Das geht so nicht. Schnell holen wir zu zweit einen Blumenkasten und stellen ihn an einem sonnigen Platz auf. Dann füllen wir mit unseren beiden Schaufeln Sand hinein. Das gefällt der Efeu Seidenbiene und sie fliegt gleich heran. Schnell beginnt sie ein Loch zu graben, damit sie ihre Eier und Pollen hineinlegen kann. Die Efeu Seidenbiene fliegt sogar noch im Herbst herum wenn es draußen kalt ist und alle anderen Wildbienen schon schlafen.

Die Kinder sind Preisträger beim Wettbewerb "Kleine HeldeN" des Landes Baden-Württemberg

Die Kinder jubeln über den Gewinn!

Nachhaltiges Handeln ist wichtig. Je früher wir damit beginnen, umso besser. Mit dem Wettbewerb „Kleine HeldeN!“ möchte die Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg nachhaltige Aktivitäten in die Kindergärten und Kindertagesstätten bringen.
Abenteuerlust, Neugier, Forscherdrang – kleine Kinder sind schon bestens ausgestattet, um die Welt zu erkunden. Mit dem Wettbewerb „Kleine HeldeN!“ will die Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg nachhaltige Aktivitäten in die Kindergärten und Kindertagesstätten fördern. Nachhaltiges Handeln ist wichtig und je früher wir damit beginnen, umso besser. Die Aktionen der Einrichtungen sollen Inspiration geben und Menschen zeigen, dass schon die Kleinsten ein Vorbild sein können. Immer mit dem Ziel vor Augen, das komplexe Thema so alltagstauglich und lebensnah wie möglich zu gestalten. So bleibt die Reise interessant.
Die besten Ideen, Konzepte und Projekte wurden im Rahmen einer hybriden Veranstaltung am 17. September 2021 ausgezeichnet. Umweltministerin Thekla Walker MdL begrüßte die teilnehmenden Einrichtungen und würdigte die hervorragende Arbeit der Kindergärten und Kindertagesstätten.
Der mit 750 Euro prämierte Sonderpreis, der für die kreativste Aktion im Rahmen der Nachhaltigkeitstage 2021 ausgeschrieben wurde, wurde in diesem Jahr auf zwei Gewinner aufgeteilt: Der Sonderpreis für das Engagement im Rahmen der Nachhaltigkeitstage 2021 ging zu gleichen Teilen von je 375 Euro an den Petruskindergarten Sachsenweiler aus Backnang und das Montessori Kinderhaus 3 Linden aus Hausen am Andelsbach/Gemeinde Krauchenwies. Die Jury war von dem eingereichten Projekt „Gugloch zur Wilden Biene“ begeistert und zeigte sich besonders von der detailreichen Umsetzung des Projektes und der nachhaltigen Arbeit im Bereich der Biodiversität beeindruckt.
Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage bauten die Kinder des Montessori Kinderhaus 3 Linden ein „Gugloch-Museum“ im Rathaus auf.
Beim „Gugloch-Museum“ haben die Besucher die Möglichkeit, mehr über die unterschiedlichen Wildbienenarten und ihre Nistgewohnheiten zu erfahren. Die Kinder haben dazu aus Schuhschachteln unterschiedliche Nistplätze mit den passenden Nistverschlüssen und den dazugehörenden Wildbienenmodellen gestaltet. Außerdem findet sich in jedem „Nistplatz“ ein kleiner Sachtext, sowie ein QR-Code eines Trickfilms rund um die jeweilige Wildbienenart. Sowohl die Sachtexte, als auch die Trickfilme wurden von den Kindern dabei selbst gestaltet.

Weitere Informationen sind auf der Website https://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/bildung/kleine-helden abrufbar.

Das Montessori Kinderhaus 3 Linden erhält das Gütesiegel Buchkindergarten für hervorragende Leseförderung

Die Kinder besuchen ihr eigenes "Gugloch-Museum".

Lesebegeisterung von klein auf: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband haben das Montessori Kinderhaus 3 Linden mit dem Gütesiegel Buchkindergarten für sein Engagement in der frühkindlichen Leseförderung ausgezeichnet.
Das Gütesiegel Buchkindergarten honoriert Bildungseinrichtungen, in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkindergärten legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt. Buchkindergärten wissen, das Sprach-, Lese-, und Schreibkompetenzen Schlüsselqualifikationen sind und zudem die Grundlage für ein selbstbestimmtes Leben bilden. Buchkindergärten tragen dazu bei, Kinder von Anfang an für Sprache, Erzählen und Bücher zu begeistern. Denn Kinder brauchen Bücher. Bücher, die ihre Gefühle aufgreifen, ihre Fantasie anregen, ihre Fragen beantworten und sie neugierig machen. Genauso brauchen Kinder Erwachsene und pädagogische Einrichtungen, die sie an Bücher heranführen. Das Gütesiegel ist drei Jahre gültig.
Die Fachjury aus Buchhändlerinnen und Buchhändlern, Bibliothekarinnen und Bibliothekaren, sowie Erzieherinnen und Erzieher aus dem Bereich Leseförderung verleiht dem Montessori Kinderhaus 3 Linden mit großer Freude das diesjährige Gütesiegel Buchkindergarten: „Ihre Bewerbung hat überzeugend dargelegt, dass Sie in Ihrer Einrichtung mit kreativen Projekten und vielfältigen Aktionen frühe Sprach- und Leseförderung aktiv umsetzen.“ Dazu zählt unter anderem auch das große Medienprojekt „Gugloch zur Wilden Biene“, bei denen nicht nur ein spannendes Guglochmuseum und ein Trickfilm rund um die verschiedenen Wildbienenarten entstanden ist, sondern die Kinder in Zusammenarbeit mit dem Gmeiner-Verlag in Meßkirch auch ein eigenes kleines Sachbuch zu diesem Thema gestalten dürfen.  Die Fachjury schreibt weiter: „Sie setzen sich mit dem gesamten Team kontinuierlich und nachhaltig dafür ein, Kindern im Kitaalltag Bücher und Geschichten nahezubringen und an das Lesen heranzuführen. Hierfür möchten wir Ihnen sehr herzlich danken. Mit dieser Auszeichnung möchten wir Sie in Ihrer wichtigen Arbeit unterstützen und diese sichtbar machen.“
Insgesamt erhalten 56 Kindergärten in ganz Deutschland die Auszeichnung für ihren besonderen Einsatz, Kinder früh für Geschichten und Sprache zu begeistern. 251 Einrichtungen hatten sich für das Gütesiegel beworben.
Schirmherr des Gütesiegels Buchkindergarten ist der Kinderbuchautor und Illustrator Paul Maar. Das Grußwort des Schirmherren Paul Maar zur diesjährigen Preisvergabe:
Mit Freude habe ich zur Kenntnis genommen, dass sich auch in diesem Jahr sehr viele Kindergärten für das „Gütesiegel Buchkindergarten" beworben haben. Es zeigt mir, dass ein Bewusstsein dafür besteht, wie wichtig es ist, schon kleine Kinder mit Büchern, Bildern und Geschichten vertraut zu machen. Damit wird der Boden bereitet für ein zukünftiges vertrautes Verhältnis zu einer Welt, zu der leider immer noch viele Menschen keinen Zutritt fanden. Als Dankeschön für Ihr Engagement hier ein kleines Gedicht: „Es macht mir Spaß, den kleinen Wesen aus Bilderbüchern vorzulesen, während sie, ganz voll Vertrauen, den Kopf an meine Schulter lehnen, um die Bilder anzuschauen.“
Förderer des Gütesiegels Buchkindergarten sind die Verlagsgruppe BELTZ, die Buchhandlung Eulenspiegel (Hochheim am Main), der CARLSEN Verlag, der Moritz Verlag, die Verlagsgruppe Oetinger, die Taunus Sparkasse und Thienemann-Esslinger. Initiator ist die Interessengruppe Leseförderung des Börsenvereins.

Weitere Informationen sind auf der Website www.guetesiegel-buchkindergarten.de abrufbar.

Wir machen mit bei der Auszeichnung zum Waldkönner

Das Auszeichnungsverfahren zum Waldkönner ist ein Angebot der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW). Die Idee dazu wurde im Rahmen des vom Waldklimafonds geförderten Projekts „Bildungsnetzwerk Wald und Klima – Die Klimakönner“ entwickelt. Mit der Auszeichnung wird die Gelegenheit gegeben, Ihr Engagement nach außen zu tragen, sodass nicht nur die Kinder und ihre Eltern, sondern auch die Öffentlichkeit und andere Einrichtungen auf die Bedeutsamkeit des Waldes aufmerksam gemacht werden. Auf der Internetseite https://www.sdw.de/waldpaedagogik/die-klimakoenner/ erfahren Sie mehr über die Ziele und Inhalte des Projektes, welche Kriterien Sie für eine erfolgreiche Auszeichnung als Waldkönner erfüllen sollten, wie der Bewerbungsprozess verläuft und wie wir Sie auf Ihrem Weg dorthin mit hilfreichen Tipps sowie konkreten Anregungen unterstützen. Nach dem Motto „Engagement zeigen – Gemeinsam Wald & Klima schützen“ setzt sich das Auszeichnungsprojekt Waldkönner der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald für den Erhalt unserer Wälder ein.
Mit dem offiziellen Startdatum vom 16.04.2021 läuft die vorgeschriebene Zweijahresfrist, innerhalb derer alle Anforderungen der Auszeichnung zum „Waldkönner“ erfüllt werden müssen. Was will das Projekt Waldkönner? Das Auszeichnungsprogramm Waldkönner möchte die langfristige Einbettung wald-klimapädagogischer Inhalte im Bildungsalltag voranbringen. Sie soll pädagogische Einrichtungen dazu motivieren, jungen Menschen einen sinnvollen Umgang mit dem Themenkomplex Wald und Klima zu ermöglichen. Zusammen mit unserer örtlichen integrativen Schule, vielen weiteren Projektpartnern wie z.B. dem Ökomobil aus Tübingen, unserem Förster Lang, der Fa. Boos in Bittelschieß, dem Naturpädagogen Werner Rumpel, … möchten wir mit den Kindern das Thema WALD in den Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit stellen. Bis wieder mehr „Außenaktivitäten“ möglich sind, bilden unser aktuelles Wildbienenprojekt und unsere Gartenarbeiten ein idealer Einstieg in diesen großen Themenkomplex .Inzwischen haben die Kinder schon das Hochbeet und die Kräuterschnecke neu bepflanzt. Auch die Beinwellwurzeln wurden von den Kindern geerntet, gewaschen und in Öl eingelegt. Daraus möchten wir mit den Kindern eine Beinwellsalbe mit Bienenwachs und ätherischem Weihrauchöl anrühren. Aus den Waldmeisterpflanzen haben die Kinder bereits einen ganzen Sprudelkasten mit leckerem Sirup gebraut. Dieser ist zurzeit das absolute Lieblingsgetränk der Kinder. Auch eine Insektenwiese wurde inzwischen neu angelegt. Zu unserer großen Freude haben wir dafür die „Mengener Samenmischung“ aus dem Wettbewerb des Südfinders gewonnen. Redakteur Christian Schwarz besuchte uns letzte Woche, um beim Anlegen der Blumenwiese mit dabei zu sein .Auch beim Kitawettbewerb der Stiftung Umwelt und Natur der Sparda-Bank Baden-Württemberg konnten wir einen Gewinn einfahren. Wir gehören zu den 500 Gewinner-Kitas, die zwei von 1.000 WWF-Bodenentdecker-Sets gewonnen haben. Pro Set sind ein Karten-Set mit einer Geschichte vom Manfred Maulwurf, Ronnie Regenwurm, Astrid Assel und Wilma Wühlmaus sowie Anleitungen für 17 Experimente, Spiele und Aktivitäten rund um das Thema Boden enthalten. In der handlichen und wetterfesten Entdecker-Tasche sind außerdem sämtliche Materialien für die Durchführung der Übungen zu finden .Auch bei der Aktion des NABU, die „Stunde der Gartenvögel“ waren die Kinder am vergangenen Freitag wieder mit großer Motivation dabei. Mit dem Fernglas und vielen Bestimmungsbüchern ausgerüstet, konnten die Kinder viele verschiedene Vogelarten beobachten und diese auf dem Zählblatt notieren: Amsel: 2; Buchfink: 1; Haussperling: 2; Mauersegler: 2; Blaumeise: 1; Elster: 1; Kohlmeise: 2; Mehlschwalbe: 2; Weißstorch: 1;Rotmilan: 2; Türkentaube: 2. Die Ergebnisse helfen dem NABU dabei, sich für den Schutz der Vögel stark zu machen. Und dazu können die Kinder mit ihren Meldungen beitragen!

Es summt und brummt im Kinderhaus - Biologische Vielfalt und nachhaltige Bildung

Logo UN-Dekade: Nähere Infos unter: www.undekade-biologischevielfalt.de
Kinderzeichnung Wiese mit Insekten

Das Thema Umwelt und Natur ist fest in unserer Konzeption verankert und begleitet uns das ganze Jahr über durch unseren Alltag. Die Kinder erforschen die umgebende Natur und haben sich im letzten Jahr besonders der Insektenwelt angenommen. Highlights waren da der Bau einer Kräuterschnecke und das Anlegen eines eigenen Insektengartens. Auch Exkursionen in den Wald, das Anlegen eines Hochbeets und das Wandeln auf den Spuren des vergangenen Jurameers waren für die Kinder sehr faszinierend. 
Natur- das ist was Kinder bei uns täglich begeistert!
Doch auch schon die Jahre davor haben die Kinder sich für vieles interessiert und dadurch sind viele Projekte wie z.B. das Erforschen der Feuerwanzen unter unserem Lindenbaum oder die Errichtung einer Beobachtungsstation über unsere heimische Vogelwelt in den Vorjahren zustande gekommen. 
Viele dieser Projekte verankern sich dauerhaft und nachhaltig in unserer Einrichtung. Diese regen die Kinder wiederrum zu weiteren Aktionen, Erlebnisse und Projekte an, denn schließlich gibt es z.B. in einem Insektengarten viel zu entdecken. Die biologische Vielfalt ist somit hautnah spürbar. 

Wir tun was für Bienen

Beim bundesweiten Wettbewerb zum Schutz von Bienen reichten die Kinder ihr Insektenprojekt ein. Über viele Monate hinweg- auch mit der tatkräftigen Unterstützung der Eltern- legten die Kinder einen blühenden Insektengarten mit kleinen Nisthilfen im Außengelände des Kinderhauses an. Zudem bauten sie eine große Kräuterschnecke, pflanzten einen Apfelbaum und eine Weinrebe. Dieses Engagement wurde mit einem 2. Platz belohnt. 

https://wir-tun-was-fuer-bienen.de/home.html

Montessori Kinderhaus 3 Linden
Schulstraße 24
72505 Krauchenwies-Hausen a.A.
Tel.: (0 75 76) 24 80

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag (Vormittag):
7.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag (Nachmittag):
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Betreuungszeiten:

Regelgruppe (RG): Vormittags von 7.30 Uhr bis 12.15 Uhr + Dienstag-Donnerstag Nachmittag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Verlängerte Öffnungszeit (VÖ): Vormittags von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr
Verlängerte Öffnungszeit + (VÖ+): Vormittags von 7.00 Uhr bis 13.00 Uhr + Dienstag-Donnerstag Nachmittag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Aufnahmeregelung 2,5jährige Kinder:

Eine Anmeldung ist frühestens zum 2. Geburtstag des Kindes über das Online-Anmeldeportal der Gemeinde Krauchenwies möglich.
Die angemeldeten Kinder kommen auf eine Warteliste. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem Anmeldedatum.
Die endgültige Zusage erfolgt 8 Wochen vor der Aufnahme.
Bei der Vergabe der Plätze haben Kinder über 3 Jahren Vorrang vor Kindern unter 3 Jahren.
In der Gemeinde besteht auch die Möglichkeit zur U3-Kind-Betreuung im Kindergarten St.Josef in Krauchenwies. Tel.: 07576/2742

Unterlagen für das Anmeldegespräch