Bittelschieß

Wappen von Bittelschieß
Wappen von Bittelschieß

Bittelschieß liegt inmitten einer natürlichen Umgebung auf 600 m Höhe an der linken Talseite des Kehlbaches und hat seinen Namen aus einer Mischung des althochdeutschen Männernamens „Beutel“ und dem „Schieß“, was Winkel oder Ecke bedeutet und auf die Landschaft mit dem Bergvorsprung um das Dorf bestens passt.
Zum ersten Mal genannt wird die Siedlung mit seiner heutigen Gemarkung von 411 Hektar bereits im Mittelalter. 1245 hielt dann auch die Burg der Herren von Bittelschieß, von der man bis vor wenigen Jahren noch letzte Spuren erahnen konnte, in die Geschichtsbücher Einzug. 1786 ging Bittelschieß an das Fürstentum Hohenzollern-Sigmaringen über, nachdem es vorher jahrelang im Besitz verschiedener Adelsfamilien gewesen war. Von 1820 bis zur Gemeindereform 1975 war das kleine Dorf eine selbstständige Gemeinde.
Und auch heute noch zeichnet sich das Dorf durch seinen Gemeinschaftssinn aus, der sich nicht nur beim gemeinsam organisierten, traditionellen Kiliansfest zeigt, sondern beispielsweise auch in dem großen Erfolg der Leistungsschau „Bittelschieß präsentiert sich…“, in zahlreichen Arbeitseinsätzen zur Dorfentwicklung und -verschönerung und in einem lebendigen Vereinsleben mit Feuerwehr, Ledigengesellschaft und den narrischen Burgstallgoischtern.

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